Jeder wirtschaftliche Innovationsprozess beginnt zwar mit Forschung und Entwicklung, über den Erfolg entscheidet aber die Platzierung der neuen Produkte, Verfahren und Dienstleistungen am Markt. Viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) klagen seit Jahren über eine fehlende Unterstützung in dieser aufwendigen Vermarktungsphase, zumal bei der Finanzierung der Marktvorbereitung häufig auch der Kreditweg für sie ausscheidet.
KMU können jetzt im Rahmen der Programme zur Förderung der Innovationskompetenz ("PRO INNO II") und der innovativen Wachstumsträger ("INNO-WATT") für ihr gefördertes FuE-Projekt ergänzende innovationsunterstützende Dienst- und Beratungsleistungen an externe Anbieter vergeben. Sie können dafür bis zu einer Höhe von 50.000 € eine 50%-ige Förderung erhalten. Pro Jahr werden schätzungsweise 2.000 KMU diese Förderung erhalten.
In beiden Programmen wird diese neue Art der Fördermöglichkeit modellhaft erprobt, um sie dann im Sommer 2008 in das neue "Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)" des Bundeswirtschaftsministeriums überzuleiten. Damit soll die Umsetzung der FuE-Ergebnisse sicherer gemacht und die Effizienz der eingesetzten Fördermittel im gesamtwirtschaftlichen Innovationsprozess verbessert werden.