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| Mehr Erfolg bei Innovationsprojekten |
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| Geschrieben von Ralf Pulz | |
| Freitag, 13.05.2005 | |
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Zusammenfassung aus:
Nach wie vor steht Innovationsmanagement im Mittelpunkt des Interesses - diesmal gleich aus zwei Blickwinkeln, die sich inhaltlich gut ergänzen und deshalb hier zusammengefasst werden. Michael Treacy ist Autor und Berater ( The Discipline of Market Leaders, Double Digit Growth ) und Mitbegründer der Bostoner Innovationsberatung GEN3 Partners. Prof. Dr. Tschirky und Andreas Suter arbeiten wissenschaftlich und beratend im Bereich Technologie- und Innovationsmanagement in der Schweiz. Kerngedanken WachstumsperspektiveInnovationen sollen in erster Linie Wachstum erzeugen. Langsames und stetiges Vorgehen mit schrittweisen Innovationen ist hierfür oft der beste Weg. Dies gilt vor allem, wenn vorhandene Kunden gehalten oder neue Kunden angeworben und gepflegt werden sollen - insbesondere in solchen Märkten, in denen der Innovationsgrad keine besonders grosse Rolle spielt. In anderen Märkten, in denen der Innovationsgrad über die Wettbewerbsposition entscheidet, sind Durchbruchsinnovationen strategisch bedeutsam. Wirksam werden sie aber nur, wenn die folgenden Fragen positiv beantwortet werden können:
Auf jeden Fall muss man sich über die jeweilige Risikosituation im klaren sein. Sowohl Produkt- als auch Geschäftsmodell-Innovationen bergen ein technisches Risiko (Machbarkeit der Innovation) und ein Marktrisiko (Akzeptanz der Innovation), die beide mit dem Innovationsgrad zunehmen. Bei Produktinnovationen steigt naturgemäss das technische Risiko, bei Innovationen des Geschäftsmodells das Marktrisiko am schnellsten an (siehe Abbildung).
Belässt man es beim schrittweisen Vorgehen, können beide Risiken relativ gering gehalten werden. Gleichzeitig können sowohl die Kundenbindung als auch die Kundenzufriedenheit stark erhöht werden - und damit letztlich auch der Ertrag. Aus minimalen Innovationen kann somit maximaler Nutzen entstehen. EntwicklungsperspektiveInnovationen kommen häufig mit erheblicher Budgetüberschreitung und verspätet auf den Markt. Dies kann den Markterfolg gefährden, wenn der optimale Zeitpunkt für den Markteinstieg verpasst wurde. Isolierte Gegenmassnahmen, wie aufwendige Freigabeprozeduren oder stringentes Projektmanagement, können die Probleme nur teilweise lösen. Eine radikale Veränderung des Innovationsprozesses ist nötig und sollte die nachfolgenden Elemente enthalten: Strukturierung ![]() Auch die Arbeitsabläufe innerhalb der vier Prozessphasen sollten klar definiert sein. Aufgrund der klaren Strukturierung lassen sich die einzelnen Arbeitsschritte gut wiederholen und zum schnellen Aufbau einer Erfahrungskurve nutzen. Beschleunigung Risikoaufteilung |

