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| Report Norddeutsche Initiative Nanomaterialien (NINa) |
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| Geschrieben von Ralf Pulz | |
| Donnerstag, 19.05.2005 | |
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17.-18. Mai 2005, Schleswig Die Norddeutsche Initiative Nanomaterialien (NINa) wurde am 17. Mai 2005 in Schleswig mit einer zweitägigen Auftaktveranstaltung gestartet. Mehr als 60 Teilnehmer aus Industrie, Forschung, Politik und Verbänden der Bundesländer Schleswig-Holstein und Hamburg kamen zusammen, um in 18 Fachreferaten und einem Übersichtsreferat den aktuellen Stand und die Perspektiven der Nanotechnologie zu diskutieren. Gemäss den regionalen Schwerpunkten in Wissenschaft und Wirtschaft standen dabei die Herstellung und Analyse von Nanopartikeln und - Werkstoffen und deren Einsatz im Vordergrund. Vielseitige AnwendungenDas Anwendungsspektrum von Nanopartikeln umfasst Life Science (Nanobiotechnologie) und Technik und demonstriert das enorme wirtschaftliche Potenzial der Nanotechnologie. Auf der Auftaktveranstaltung wurden Beispiele aus den folgenden Anwendungsfeldern diskutiert:
Gleichzeitig wurde aber deutlich, dass die allermeisten dieser Anwendungen noch nicht so weit ausgereift sind, dass sie wirtschaftlich bzw. profitabel genutzt werden können. Insbesondere im Bereich der Nanobiotechnologie ist noch viel Grundlagenforschung zu leisten, um die spezifischen Herausforderungen dieses Anwendungsfeldes zu lösen (unter anderem Stabilität, Sicherheit, Verträglichkeit, Zulassungen). Hintergrund und PerspektiveDie NINa versammelt erstmals Nano-Experten aus Schleswig-Holstein und Hamburg in einem gemeinsamen Netzwerk. Eine Studie hatte nachgewiesen, dass in beiden Bundesländern bereits umfangreiche Kompetenzen auf dem Gebiet der Nanomaterialien vorliegen, die nun gezielt gestärkt und ausgebaut werden sollen. Etwa vierteljährlich sollen weitere Veranstaltungen folgen. Ausdrückliches Ziel ist die Förderung der regionalen Kooperation einerseits und der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft andererseits. Besonders erfreulich: mit rund 40% Industrieteilnehmern ist dies in der Auftaktveranstaltung hervorragend gelungen. Koordinator und Motor der Initiative ist Prof. Dr. Franz Faupel von der Technischen Universität der Christian-Albrechts-Universität Kiel, ein international ausgewiesener Nano-Experte. Die NINa wurde von der Innovationsstiftung Schleswig-Holstein initiiert. Die Auftaktveranstaltung wurde gemeinsam mit der Innovationsstiftung Hamburg und dem Kompetenzzentrum HanseNanoTec durchgeführt. Referenz: |