|
| Innovation - Unternehmergipfel 2007 |
| Geschrieben von Ralf Pulz | |
| Freitag, 25.05.2007 | |
|
22. Mai 2007, Frankfurt: Wie versammelt man über 500 Vorstände, Geschäftsführer und leitende Mitarbeiter deutscher Unternehmen, hochrangige Experten und Politiker und sogar Reinhold Messner für einen Tag in Frankfurt? Zu einem Event, den es in dieser Form in Deutschland so noch nicht gab? Dem Innovation - Unternehmergipfel 2007 vom F.A.Z.-Institut Innovationsprojekte ist dieses Kunststück gelungen - zweifellos ein Innovations- und Marketingerfolg. Wir haben mit Interesse an der Veranstaltung teilgenommen und nach Erfolgsfaktoren gesucht. Dabei wurde schnell klar: Die hochkarätigen Referenten aus bekannten, erfolgreichen Unternehmen, aus Politik und Wissenschaft erklären den Erfolg sicher nicht allein - andere Veranstaltungen zum Thema Innovation bieten diese durchaus auch. Wichtig scheint zu sein, dass der Unternehmergipfel einige der strategischen Erfolgsfaktoren für Innovation, welche in den Vorträgen wiederholt empfohlen wurden, konkret umsetzte - als lebendes Praxisbeispiel, sozusagen. An drei Faktoren sei dies kurz erläutert: 1. Vernetzung von Unternehmen und NetzwerkenDie Veranstaltung richtete sich an alle Unternehmen, war aber auch ein grosser Networking-Event: Teilnehmer aus fünf verschiedenen Netzwerken des F.A.Z.-Instituts (BEST EXCELLENCE, EUNET-TOP, Kompass, STEP AWARD und TOP) waren angesprochen. Das Ergebnis war eine Art grosses "Familientreffen": Es trafen sich nicht nur Unternehmer, die sich aus Branchentreffen sowieso schon kennen. Stattdessen bestand die Möglichkeit zu gänzlich neuen Kontakten - branchenübergreifend, vielseitig, stimulierend. 2. Wirklich neue Ideen, die vor dem Markt liegenEin Plenum mit Podiumsdiskussion in der Frankfurter Paulskirche ist an sich schon attraktiv und innovativ. Dreizehn verschiedene Workshops im Frankfurter Rathaus, dem Römer, dessen Innerstes normalerweise nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist, sind echte Alleinstellungsmerkmale und in dieser Form wohl selten oder gar nicht anzutreffen. ![]() Foto: F.A.Z.-Institut 3. Ganzheitliches, praxisnahes InnovationsmanagementVeranstaltungen zum Thema Innovation widmen sich meist eines oder ausgewählter Schwerpunktthemen. Das ist gut und richtig. Der Unternehmergipfel 2007 setzte dagegen erfolgreich auf einen ganzheitlichen Ansatz mit hoher Praxisorientierung: Trends und Impulse aus verschiedenen Branchen und Märkten bildeten mit sieben Workshops den Schwerpunkt. Sechs Workshops über spezifische Lösungsansätze und Erfolgsfaktoren für Innovation - Ideengenerierung, Unternehmenskultur, Finanzierung, Förderung, Produktivität, Networking - rundeten das Programm ab. In allen Workshops lernten Unternehmer von anderen Unternehmern und ihren Praxiserfahrungen.
Fazit: Professor Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, forderte mehr "Lust auf Innovation". Der Unternehmergipfel 2007 hat diese zweifellos erzeugt - durch Networking, Wissenstransfer, Informationsaustausch, viele neue Ideen, eine angenehme Veranstaltungskultur und konkreten praktischen Nutzen: Die Inhalte der Veranstaltung liegen als Mindmap vor. Dazugehörige Software war in der Teilnahmegebühr enthalten und wurde an Ort und Stelle jedem registrierten Teilnehmer übergeben. Dem Schwerpunkt Innovation ist allerdings die Bedeutung des Marketing für nachhaltigen Innovationserfolg ein wenig zum Opfer gefallen. Dies könnte in Folgeveranstaltungen korrigiert werden: Dem Erfolg nach zu urteilen sind diese mehr als wahrscheinlich. Wir danken dem F.A.Z.-Institut Innovationsprojekte für die freundliche Überlassung der Fotos. Weitere Informationen unter:
|

