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| Nutzung öffentlicher Fördermittel |
| Geschrieben von Ralf Pulz | |
| Montag, 29.06.2009 | |
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EU, Bund und Länder stellen eine Vielzahl von Fördermittelprogrammen zur Verfügung. Einige davon wurden im Verlauf der aktuellen Wirtschaftskrise beträchtlich aufgestockt und erweitert, wie zum Beispiel das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) oder die Kreditpalette der KfW (KfW Sonderprogramm). Gerade die Vielfalt der Förderprogramme und die (immer noch) relativ bürokratische Beantragung halten offenbar viele Unternehmen davon ab, die Hilfen zu nutzen: Einer infas-Untersuchung im Auftrag der Bertelsmann Stiftung zufolge klagen 49% der befragten 2.500 Unternehmen in Deutschland über fehlende Informationen zu geeigneten Fördermittelprogrammen und 37% über den hohen Aufwand bei der Antragstellung. Nur 15% der Unternehmen bundesweit erhielten öffentliche Fördermittel, davon in der Mehrzahl vom Land und erst in zweiter Linie vom Bund. 57% der ungeförderten Unternehmen gaben an, dass die Förderprogramme nicht ihren Bedürfnissen entsprechen. Die Untersuchung zeigte auch eine rückläufige Innovationsbereitschaft der befragten Unternehmen: Nur noch 62% der Betriebe planen bis 2010 die Entwicklung von Innovationen. Zwischen 2005 und 2007 führten dagegen noch 72% der Unternehmen mindestens eine Produkt- oder Verfahrensinnovation ein. Fazit d. Red.: Verstärkte Informationen in der Fläche sowie vereinfachte und beschleunigte Antragsverfahren sollten diese Situation schnellstens verbessern, denn: In den derzeit gut gefüllten Fördertöpfen liegt eine grosse Chance für die Unternehmen. Quelle: Weitere Informationen:
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