Technische Innovationsprojekte mit go-Inno und ZIM rundum fördern

Technische Innovationen, egal ob neue Produkte, Technologien oder Verfahren, sind von Natur aus riskant: Niemand kann genau vorhersagen, ob der Markt die neue, innovative Idee erfolgreich aufnimmt, wann dies geschieht, und in welchem Umfang.  Entsprechend sollten Unternehmen ihre Innovationsprojekte so gut vorbereiten und finanzieren, dass die Risiken möglichst gering sind. 

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) stellt KMU einschließlich des innovativen Handwerks zwei Förderprogramme zur Verfügung, welche exakt diesem Zweck dienen. Entsprechend kombiniert, können sie Innovationsrisiken gerade bei kleineren Unternehmen deutlich mindern:

go-Inno  (BMWi Innovationsgutscheine)

Hauptzielgruppe: KMU und Handwerk mit unter 100 Beschäftigten.

Die Richtlinie fördert externe Beratungsleistungen bei der Vorbereitung und Umsetzung von Produkt- und technischen Verfahrensinnovationen. In drei Fördermodulen können Potenzialanalysen, Realisierungskonzepte und Projektmanagement für Innovationsprojekte mit bis zu 50% der jeweiligen zuschussfähigen Kosten, einschließlich der Einbeziehung von sachverständigen Dritten, gefördert werden. Dafür stehen insgesamt bis zu 50 Beratungstage zur Verfügung. Der Innovationsprozess vor und während der eigentlichen Entwicklungsarbeit, also Markteinschätzung, Umsetzungskonzeption und Umsetzungsbegleitung, wird damit wirksam unterstützt.

ZIM (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand)

Hauptzielgruppe: KMU und Handwerk mit unter 50 bis maximal 500 Beschäftigten.

Die Richtlinie schließt praktisch an go-Inno an und fördert die eigentlichen Entwicklungsleistungen (FuE-Aktivitäten) bei technologiebasierten Projekten. Unter entsprechenden Voraussetzungen können KMU, KMU Kooperationen, Kooperationen zwischen KMU und Forschungseinrichtungen sowie KMU Kooperationsnetzwerke gefördert werden.

Das Programm ist branchenoffen und fördert die Personalkosten, die Kosten für die Einbeziehung externer Entwicklungsleistungen sowie weitere Kosten. Je nach Ausgangssituation werden z.B. kleine Unternehmen mit unter 50 Beschäftigten mit bis zu 55% gefördert, bezogen auf zuwendungsfähige Kosten von maximal 380.000 Euro.

In einem weiteren ZIM Modul können auch bestimmte Kosten bei der Vorbereitung der Markteinführung gefördert werden (50% Förderzuschuss bezogen auf zuwendungsfähige Kosten von maximal 50.000 Euro).

Es lohnt sich sicher, einen näheren Blick auf go-Inno und ZIM zu werfen.  Gerne unterstützen wir Sie bei eventuellen Fragen zur Beantragung.